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Conférence d'Amanda Herold-Marme sur son livre "Des artistes espagnols à Paris"
Um Mers-les-Bains
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Spanische Künstler in Paris: Die Weltausstellung 1937 zeigt, wie die ästhetische Kluft zwischen den Avantgardisten unter der Ägide von Pablo Picasso auf der einen Seite und den Anhängern einer zaghaften, in der Tradition verwurzelten Moderne wie Ignacio Zuloaga auf der anderen Seite mit politischen Konnotationen durchsetzt war.
Amanda Herold-Marme wird über die Ausstellung in der Galerie Charpentier im Jahr 1942 im Rahmen der Quinzaine d'art espagnol berichten. Diese Veranstaltung, die in...Spanische Künstler in Paris: Die Weltausstellung 1937 zeigt, wie die ästhetische Kluft zwischen den Avantgardisten unter der Ägide von Pablo Picasso auf der einen Seite und den Anhängern einer zaghaften, in der Tradition verwurzelten Moderne wie Ignacio Zuloaga auf der anderen Seite mit politischen Konnotationen durchsetzt war.
Amanda Herold-Marme wird über die Ausstellung in der Galerie Charpentier im Jahr 1942 im Rahmen der Quinzaine d'art espagnol berichten. Diese Veranstaltung, die in Verbindung mit der Kunstschule der Falange in Paris und mit Billigung der Besatzungsmacht organisiert wurde und an der zahlreiche pro-republikanische Avantgardisten teilnahmen, kristallisierte die Paradoxien und Widersprüche der spanischen Szene während der Besatzungszeit heraus.
Anschließend wird die Ausstellung "Die Kunst des republikanischen Spaniens: Die spanischen Künstler der Pariser Schule", die Anfang 1946 in Prag stattfand, behandelt. Die Ausstellung war ein Höhepunkt der antifranquistischen Kunstfront der Nachkriegszeit, ein Höhepunkt der pro-republikanischen Bewegung, der auch dazu diente, das angeschlagene Image der Pariser Schule wieder aufzupolieren. Neben neuen Einblicken in Picassos unfehlbares antifranquistisches Engagement oder Salvador Dalis Anlehnung an das Lager Francos werden auch die Lebenswege von Exilkünstlern beleuchtet, die bislang von der Geschichte weitgehend vergessen wurden.
Das Buch von Amanda Herold-Marme kann bei der Veranstaltung erworben werden.
Im Anschluss an den Vortrag findet eine Signierstunde statt.
Eine Anmeldung ist erforderlich.
Zeitplan
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- der 31. Januar 2026 Um 15:30
