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Le Kahl-Bürg

Um Le Tréport
  • "Der heutige Eingang zur Kahl-Burg liegt inmitten von Garagentoren und ist unauffällig, intim und ungewöhnlich. Wer würde denken, dass sich hier, inmitten von Wohnhäusern mit Blick auf Le Tréport, eine der beunruhigendsten und am besten erhaltenen Stätten des Zweiten Weltkriegs befindet? Dass sich hinter dieser kleinen Tür ein regelrechtes "unterirdisches Schloss" befindet, das zwei Jahre lang von Gefangenen, vor allem ukrainischen Frauen, im Auftrag der Deutschen gebaut wurde?
    Dennoch ist...
    "Der heutige Eingang zur Kahl-Burg liegt inmitten von Garagentoren und ist unauffällig, intim und ungewöhnlich. Wer würde denken, dass sich hier, inmitten von Wohnhäusern mit Blick auf Le Tréport, eine der beunruhigendsten und am besten erhaltenen Stätten des Zweiten Weltkriegs befindet? Dass sich hinter dieser kleinen Tür ein regelrechtes "unterirdisches Schloss" befindet, das zwei Jahre lang von Gefangenen, vor allem ukrainischen Frauen, im Auftrag der Deutschen gebaut wurde?
    Dennoch ist dieser Ort mit seinen gewölbten und gemauerten Gängen einzigartig innerhalb des Atlantikwalls und noch immer vom Leid der Gefangenen geprägt, die ihn gebaut haben. Das Fehlen von Tageslicht und die ständige Kühle (11°C) vermitteln manchen Besuchern ein Gefühl der Bedrückung.

    Die Kahl-Burg liegt 60 Meter über dem Meeresspiegel und wurde etwa 20 Meter tief in die Klippen gegraben. Sie verfügt über 32 Räume mit unterschiedlichen Funktionen, die über eine Länge von fast 300 Metern verteilt sind. Die Gänge umfassen 225 Stufen, die zu den vier Ebenen führen: ein Zugangsblock und technische Räume, Kasernenräume und Beobachtungsposten, ein Schießstand mit einer 75-mm-Kanone und ein Kommandoposten der deutschen Armee (245 und 348 Infanteriedivisionen).

    Die Kommentare des ehrenamtlichen Fremdenführers, der die Führungen durch das Gelände leitet, gehen weit über diese Zahlen hinaus. Mit Leidenschaft erzählt er von dem schwierigen Leben unter den Klippen, der hierarchischen Organisation der Räume, der Enge und den Arbeitsplätzen...
    Zum Zeitpunkt der Landung der Alliierten im Jahr 1944 und der Schlacht um die Normandie war die Kahl-Burg noch nicht fertiggestellt. Sie wurde fast 60 Jahre lang verlassen, von den Tréportais geplündert, beschädigt und mit Müll überfüllt. Seit 2001 wird sie von einer Handvoll Freiwilliger restauriert und bewahrt.

    Achtung, die Stätte ist in ihrer ursprünglichen Konfiguration erhalten geblieben und erlaubt daher leider keinen Zugang für Personen mit eingeschränkter Mobilität. Außerdem können wir Ihnen nicht genug empfehlen, für Ihren Besuch warme Kleidung und wandertaugliche Schuhe mitzubringen.


    Mit obligatorischer Reservierung beim Fremdenverkehrsamt"
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