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Mers‑les‑Bains

Mers-les-Bains

Als klassifizierter Bade- und Tourismusort ist die Stadt auch mit dem Label „Station Verte de Vacances“ ausgezeichnet worden. Das Seebad-Viertel Mersois ist die einzige „bemerkenswerte Kulturerbestätte“ an der französischen Küste.

Südliches Eingangstor zum „Grand Site de France“ Somme-Bucht

Mers-les-Bains hat sich 2019 dem Bereich des „Grand Site“ angeschlossen, einem Label, das sich auf den Schutz und die Aufwertung von Landschaften konzentriert, indem es Aktionen wie die Schaffung neuer Entdeckungsrundwege und neuer Abschnitte von Radwegen (EuroVélo 4-Route „Voie Verte“) durchführt.

Von der Spitze der leuchtenden Kreidefelsen (Höhe 90 m – ca. 2,5 km) aus können Sie einen Blick hinab auf das Meer genießen und an klaren Tagen die nahe gelegene Somme-Bucht sehen. Erfahrene Wanderer nehmen täglich den Küstenweg in Richtung Bois de Cise, Ault, Onival und das Naturschutzgebiet Hâble d’Ault.

Am Fuße der Klippen – ein Ort, der sich fürs Spazierengehen eignet – ist der Strand auch bei Windsurfern und Wattfischern sehr beliebt.

An diesem Kiesel- und Sandstrand bei Ebbe legt jede Tide 250.000 m2 Sand frei – genug, um Jung und Alt zufrieden zu stellen.

Das Baden ist nur im beaufsichtigten Badebereich erlaubt, der mit blauen Flaggen eingegrenzt ist. Rettungsschwimmer sind im Juli und August von 11 Uhr bis 19 Uhr im Einsatz. Zugangsfahrrinnen, die für Wassersportaktivitäten reserviert sind.

Jedes Jahr, zu Beginn des Frühlings und nach den Springfluten, wird eine umfangreiche Auffüllung mit Kieselsteinen durchgeführt, um die Arbeiten zur Abwehr gegen das Meer aus dem Jahr 2005 zu verstetigen.

Die Mersois-Kieselsteine rollen in Abhängigkeit der Gezeiten und Stürme nach Norden, trotz der Buhnen, die sie aufhalten sollen.

Von Mai bis Oktober säumen zahlreiche weiße Strandhütten (jede trägt einen Namen) die Esplanade und sind über Bohlenwege erreichbar.

Die Esplanade du General Leclerc, eine Fußgängerzone von fast 1 km Länge, lädt zum Spazierengehen und Entspannen ein. Sie ist nach Nordwesten ausgerichtet, auf der einen Seite die „schönen Mersoises“, auf der anderen … das Meer.

Die Ruhe und die besondere Leuchtkraft des Ortes haben Mers schon immer zu einem privilegierten Ort für Schöpfer und Künstler gemacht: Eugène Boudin, François Coppée, Eugène Dabit, Edgar Degas, Victor Hugo, Pierre Lefort, Georges Méliès, Jules Noël, Jules Verne, Antoine Vollon…

Bei Einbruch der Dunkelheit werden die Fassaden der Villen und die Klippen auf erstaunliche Weise beleuchtet.

In diesem ehemaligen Fischerdorf zeugen die Matrosengasse (Zugang über die Rue Jules Barni) und das mit Ankern verzierte Seemannskreuz von der Bedeutung der Fischerei für Mers in vergangenen Jahrhunderten.